Info für Therapeuten Pörnbacher

Kurzbeschreibung zum Pörnbacher Therapiekonzept



Grundlage des Pörnbacher Therapiekonzeptes ist die neuro-physiologische Entwicklung des Menschen. Die Entwicklung ist ein komplexes Geschehen, alle Sinnesbereiche wirken zusammen. Das Kind wird immer in seiner gesamten Persönlichkeit gesehen.


Zusammenhänge bestehen zwischen allen Sinnen und ihrer Entwicklung. Die Symmetrie ist Voraussetzung zur physiologischen Vernetzung:


Der entscheidende Punkt für den Erfolg ist der Einsatz speziell entwickelter Lagerungselemente!

Besonderes Augenmerk gilt einer unvollständigen Aufrichtung und Symmetrieentwicklung. Störungen in frühen Entwicklungsschritten werden „mitgenommen“ und zeigen sich evtl. erst in späteren Phasen. Im Konzept wird immer an diesen ersten Funktionen der Aufrichtung gegen die Schwerkraft gearbeitet. Dort wo die Entwicklung unvollständig durchlaufen wurde wird in der Therapie angesetzt!


Um dies zu erkennen wird die "normale" Entwicklung genau beobachtet und analysiert. Anhand des umfassenden Befundes werden die relevanten Therapiemodule zusammengesetzt.


Ausgehend von der Kopfanhebung in Bauchlage lernt der Säugling/das Kind sich physiologisch aufzurichten. Dies kann unvollständig oder fehlerhaft ablaufen. Mit der Arbeit im Pörnbacher Therapiekonzept werden Systeme aktiviert und Voraussetzungen geschaffen, um die veranlagte Entwicklung zu ermöglichen. Auf dieser Basis ist beim Säugling/Kind festzustellen, daß in mehreren Entwicklungsbereichen gleichzeitig Fortschritte erzielt werden. 

 

Die Therapie kann in der Frühförderung, Prävention sowie in der Rehabilitation von angeborenen oder erworbenen Schädigungen eingesetzt werden:


Diagnosen und Störungsbilder bei denen eine Behandlung nach dem Pörnbacher Therapiekonzept sinnvoll sein kann:

  • Asymmetrie (schiefer Säugling), Plagiocephalus
  • Entwicklungsverzögerung
  • Spannungsdysbalancen, muskuläre Hypotonie
  • Schreikinder, Trinkschwäche
  • Kopfgelenkinduzierte Symmetriestörung (KISS), Tonusasymmetriestörung (TAS)
  • Schielen/Strabismus
  • Wahrnehmungsprobleme ( z.B. Gleichgewichtsprobleme)
  • Aufmerksamkeits – Defizit - ( Hyperaktivitäts-) Störung (ADS/ADHS)
  • Lernschwierigkeiten, Legasthenie
  • Haltungsschwäche, Skoliose
  • angeborene und erworbene Schädigungen des Nervensystems (z.B. ICP)
  • Syndrome (z.B. Trisomie 21 oder Rett-Syndrom)

 

Share by: